BDSM & Feminismus – Ein unvereinbarer Widerspruch?

Reproduziert BDSM (Bondage, Disziplin, Sadismus and Masochismus – umgangssprachlich häufig SM) die bestehenden Machtstrukturen und verfestigt konventionelle Rollenbilder, oder kann es im Gegensatz dazu gerade in dieser Gesellschaft vielleicht sogar eine Möglichkeit des Empowerments sein?

Innerhalb dieses Workshops als Teil der Aktionswoche des CSD Erfurt 2012, wird unter einem vorher zusammen erschaffenen Ausgangspunkt und einigen Vorraussetzungen, der Widersprüchlichkeit von BDSM & Feminismus etwas näher gekommen.
Hierbei soll vorher im Rahmes des Workshops etwas genauer definiert werden, wovon gesprochen wird, wenn die Rede von BDSM oder Feminismus ist, um dann die verschiedenen Fragen etwas näher zu beleuchten: Ist es möglich, diese beiden Lebensaspekte zu verbinden? Wie kann man sich über den Konsens sicher sein und wie können „Safer Places“ geschaffen werden? Was ist Fantasie und kann man diese als einen Raum sehen, der losgelöst ist, vom Rest der gesellschaftlichen Strukturen?

Es soll kein strenger Vortrag werden, viel mehr soll im Sinne eines Workshops ins Gespräch gekommen werden. Aber selbstverständlich: Wer nichts sagen möchte, wird auch nicht dazu gezwungen.

Der Workshop ist offen für alle, sowohl Menschen, die sich noch nie mit BDSM oder Feminismus auseinandergesetzt haben, als auch jene, die beides kennen und dies vielleicht täglich leben.

Wir freuen uns, möglichst viele Interessierte am 17.Juli, um 19 Uhr im SwiB-Zentrum (Windthorststraße 43a, Erfurt) begrüßen zu können.